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Eignet sich die Delonghi Dedica für einen Newbie im Siebträger-Kosmos?

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Mir wurde im Bekanntenkreis die Delonghi Dedica als eine günstige Einsteiger-Espressomaschine mit Siebträger empfohlen. Brauche bitte weitere Meinungen dazu. 🙂

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Pauschal kann man das eigentlich gar nicht sagen.

Ich habe eine alte Dedica, mit der ich hauptsächlich Cappuccino, Latte oder Espresso zubereite. Bei mir ist es also nicht sooo wichtig, dass die Mühle das Maximum aus den Bohnen herausholt, manchmal hole ich sogar abgepackten Espresso und merke kaum einen signifikanten Unterschied. Zubehör habe ich mir auch keins gekauft, sondern nutze das, das von Werk aus dabei war. Meine Ansprüche sind also nicht allzu hoch, aber vielleicht sind es deine ja auch nicht. 🙂

Wenn Du doch hohe Ansprüche hast, würde ich dir aber tatsächlich von der Dedica abraten. Schau dich lieber mal bei Kleinanzeigen um im Bereich Lelit, Gaggia, Quickmill oder Rancillo, da gibt es manchmal gute Schnäppchen.

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Ich denke eher nicht.

Wenn du noch kein gutes Equipment hast, musst du hier zunächst noch eine gute Menge Geld auf den Tisch lege, um die preiswerte Maschine zu pimpen. Das fängt bei einem neuen Sieb und Siebträger an und hört bei einer anständigen Mühle auf. Letztere muss wirklich sehr, sehr fein mahlen können, damit der Espresso dementsprechend gut wird. Die günstigen Modelle variieren hier zu stark in den Ergebnisse, die guten Modelle fangen bei mehreren Hundert Euro an...

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Meine persönliche Empfehlung für Einsteiger:

Eine DeLonghi Dedica 685 oder 885, die liegen irgendwo zwischen 150 und 250 Euro.

Bei der 885 ist insbesondere das Zubehör besser und auch die Milchlanze überzeugt mich mehr, dafür müsstest Du aber 50 Euro mehr investieren, die es meiner Meinung nach aber allemal wert sind.

Ich würde auch einen bodenlosen Siebträger mit bodenlosem Sieb dazukaufen, die ca. 50 Euro sind gut angelegt, denn Fehler, wie z.B. zu wenig Kaffee, schief getampered usw. lassen sich sofort wieder beheben.

In Sachen Mühlen kann ich nur aus eigener Erfahrung berichten, dass die günstigen Modelle leider nicht viel können, daher tendiere ich bei dir zu einer manuellen Mühle, vielleicht der Eureka Mignon Classic Manuale, die liegt bei „nur“ 250 Euro. Die Mahlergebnisse sind aber durchgehend solide, sehr fein und es verklumpt nichts.

Abschließend denke ich, dass eine Feinwaage noch sinnvoll wäre, damit Du Einzeldosen genau abwiegen kannst, dadurch verbessert sich das Gesamtergebnis des Kaffees merklich und Du kannst irgendwann unter Berücksichtigung der Extraktionszeit deinen perfekten Espresso / Kaffee zaubern.

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